Delikatessen Magazin

Das Blog rund um Schmankerl, Feinkost und Gaumenfreunden

Lebensmittel Online

Die Lebensmittelbranche wird sich in naher Zukunft über neue Märkte erfreuen dürfen. Laut Prognosen des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) werden künftig mehr Kunden direkt online Lebensmittel bestellen. Bis zu 4,6 Millionen Deutsche kaufen bis jetzt über das Internet, das ist ein Steigerung zum Jahr 2009 um 75 Prozent. Eine repräsentative Umfrage der BITKOM zeigte deutlich, dass jeder Fünfte bis jetzt noch keine Lebensmittel online bestellt hat, ABER sie es sich durchaus vorstellen könnten.

Solche Online-Shops konzentrieren sich hauptsächlich auf den Verkauf von Wein, Delikatessen und Tiefkühlkost. Nicht nur große Supermärkte, sondern auch kleine, spezielle Läden bieten ihr Sortiment im Web an. In vereinzelten Fällen und in kleineren Umkreisen können sie sogar Gemüse oder andere frische Waren bestelle

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Deutsche Lebensmittel im Anflug

Die Lebensmittelindustrie boomt endlich wieder. Die Ausfuhr von Agrarerzeugnissen aus dem Jahr 2010 konnte auf 54 Milliarden €, dass sind knapp neun Prozent, ansteigen. Nach einem unglaublich schwierigen Jahr 2009 kann der Deutsche Bauernverband wieder in eine rosige Zukunft blicken.

Nach Angaben des DBV-Sprecher Michael Lohse, konnte die Ausfuhr von Milch kräftig ansteigen: Bei Butter ein Plus von 70 % und bei Käse 14 %. Auch in anderen Bereichen, wie beim Joghurt oder den Backwaren konnten große Erfolge erzielt werden.

Die Erholung nach dem Krisenjahr 2009 ist hoffentlich abgeschlossen. Entscheidend für diese Entwicklung ist sei vor allem die weltweit anziehende Konjunktur. In den letzten 10 Jahren hat sich sehr viel getan, die Ausfuhr von deutschen Agrarprodukten hat sich verdoppelt. Damit konnte 2007 Deutschland auf Platz drei der weltweit größten Agrarexporteure aufsteigen.

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Update – Amazon als Lebensmittelhändler

Vor wenigen Tagen berichteten wir euch von der Ausweitung des Produkt-Portfolios bei Amazon in den Bereich der Lebensmittel. Es wurde hervorgehoben, dass Amazon das größte Angebot an Lebensmitteln in der Online-Welt hatte.

Jetzt, bereits wenige Tage danach, ist die Euphorie ob der hohen Preise sehr gedämpft. Neben den zu hohen Kosten für Verpackung und Versand, bezahlt der Kunde auch für die Produkte selbst, wesentlich mehr als im Supermarkt um die Ecke. Die Rede ist von einem preislichen Mehraufwand von bis zu 100 Prozent.

Ein weiteres Manko wird am Beispiels Kaffee deutlich. Während bei einem Test im REWE ein Pfund Kaffee für 2.99 Euro verkauft wurde, kostete der gleiche Kaffee auf Amazon 4.99 Euro. Doch das ist nur der Anfang. Hinzu kommt, dass über den Online-Kanal von Amazon mindestens 1 Kilogramm abgekauft werden muss. Neuer Preis: 9.99 Euro.

Die Kosten begründet das Unternehmen mit dem großen Aufwand, frische Artikel auch frisch und auf den genauen Termin zugeschnitten zu liefern. Doch auch hier gibt es einen entscheidenden Haken. Kauft man Online bei verschiedenen Anbietern ein Warenpaket, kommen die Pakete auch nicht gleichzeitig an.

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Amazon als Lebensmittelhändler

Am 01. dieses Monats gab das Online-Shoppinghaus “Amazon” die Ausweitung seiner Produktpalette in den Bereich der Lebensmittel bekannt.

Angeboten werden mehr als 35.000 Delikatessen aus den Sparten Fleisch, Fisch und Backwaren. Der Nachrichtenagentur dpa gegenüber hieß es, dass somit das größte Lebensmittel-Angebot im Online-Bereich von Amazon käme.

Die Lebensmittel stammen von deutschen Herstellern, sowie 60 weiteren internationalen Partnern. Neben den oben erwähnten Produkten soll es auch Bio-Erzeugnisse, Weine und Kaffee geben. Sehr wichtig ist dem Unternehmen dabei, dass die Produkte durch fairen Handel nach Deutschland kommen.

Besonderes Highlight – Frankfurt/Main und Berlin liefern, sofern die Bestellung vor 11 Uhr mittags eingegangen ist, noch am selben Tag.

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Lebensmittel-Kennzeichnung

Eine Umstellung, die nicht jedem Lebensmittelhersteller gefallen dürfte, ist im EU-Parlament im Bereich der Lebensmittel-Kennzeichnung im Gange.
Zwar sind noch keine Einigungen zu Stande gekommen, jedoch sind heuer einige Experten-Teams an einem Entwurf für eine neue EU-Verordnung beschäftigt, durch die die Hersteller von Lebensmitteln verpflichtet wären, die acht wichtigsten Inhaltsstoffe auf verständliche Weise, in angemessener Größe und auf der Vorderseite der Verpackung anzubringen.

Dieser Plan ist wohl eine Reaktion auf die gescheiterte Forderung nach einer Ampelkennzeichnung, bei der vor allem süße und sehr fettige Produkte einen roten Punkt bekommen hätten.

Neben den Zahlendaten sollen auch Angaben über die Herkunft und eine eventuelle gentechnische Behandlung auf der Verpackung angebracht werden.
Mit einer solchen Kennzeichnung würde die EU den Vereinigten Staaten nacheifern, in der ein solches Gesetz bereits existiert.

Streitpunkte lassen sich beispielsweise in der Gültigkeit ausmachen. So fordern einige Abgeordnete, dass die Verordnung erst ab einer Mitarbeiterzahl von mindestens 100 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von mindestens 5 Millionen Euro jährlich Gültigkeit erlangt.
Diskrepanzen bestehen auch in der Frage, ob diese Verordnung nur für bereits Verpacktes gelten soll, oder auch für Produkte vom Bäcker, Metzger oder Caterer.

Mit einem Update zu diesem Thema wird frühestens im Juli gerechnet.

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