Delikatessen Magazin

Das Blog rund um Schmankerl, Feinkost und Gaumenfreunden

Lebensmittel Online

Die Lebensmittelbranche wird sich in naher Zukunft über neue Märkte erfreuen dürfen. Laut Prognosen des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) werden künftig mehr Kunden direkt online Lebensmittel bestellen. Bis zu 4,6 Millionen Deutsche kaufen bis jetzt über das Internet, das ist ein Steigerung zum Jahr 2009 um 75 Prozent. Eine repräsentative Umfrage der BITKOM zeigte deutlich, dass jeder Fünfte bis jetzt noch keine Lebensmittel online bestellt hat, ABER sie es sich durchaus vorstellen könnten.

Solche Online-Shops konzentrieren sich hauptsächlich auf den Verkauf von Wein, Delikatessen und Tiefkühlkost. Nicht nur große Supermärkte, sondern auch kleine, spezielle Läden bieten ihr Sortiment im Web an. In vereinzelten Fällen und in kleineren Umkreisen können sie sogar Gemüse oder andere frische Waren bestelle

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Grüne Wochen in Berlin

Die Grünen Wochen in Berlin hielten auch in diesem Jahr wieder einige Überraschungen aus der Welt der Delikatessen für ihre Besucher bereit. Bereits im letzten Jahr berichteten wir im Beitrag „Internationale Grüne Woche“ über das kulinarische Spitzenevent aus Berlin. Dieses Jahr wollten wir uns selbst ein Bild davon machen und haben uns unters Volk gemischt.

In diesem Jahr stehen neben den Schmankerl aus Armenien, Polen oder Frankreich, die Menschen dahinter im Vordergrund.
Am Stand von Immaculata Mukamugema beispielsweise, gibt es nicht nur Krokodil-Speisen zu kosten. Immaculata erzählt den interessierten Zuhörern auch von ihrer Zeit im Gefängnis in Ruanda. Und nicht nur an ihrem Stand sind die Geschichten der Menschen vergleichsweise genussvoll wie ihre Delikatessen.

Oder die Halle 7.2. Sie erinnert an einen alten arabischen Markt mit allem was dazu gehört. Zwischen den einzelnen Ständen sitzen betagte Herren die auf Trommeln und Flöten die musikalische Untermalung bieten. In derselben Halle gibt es auch Bauchtänzerinnen zu begutachten, die mit verschleierten Gesichtern die typischen Gerichte ihres Landes unterstützen.

Die USA schickte zur Verwunderung aller lediglich einen kleinen Stand ins Rennen, bei dem es Milchshakes zu ergattern gibt. So bleibt aber Zeit sich länger mit dem Betreiber zu unterhalten.

Das diesjährige Partnerland der Grünen Wochen ist Polen, „Polska schmeckt“ ist das Motto. So muss man vor allem nach polnischen Spezialitäten nicht lange suchen.

Auch Deutschland ist bunter und kommunikativer geworden. Edeltraut Liese bietet Schwarzbier aus Brandenburg an. Doch sie ist nicht alleine hier. Ihre 30 Frau starke Trachtengruppe ist mit von der Partie und gemeinsam singen und tanzen sie sich durch die Messe.

Fazit: Man ist gespannt und voller Vorfreude auf das Jahr 2012.

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Sorge bei Bio-Bauern

Wachsende Konkurrenz macht den deutschen Bio-Bauern sehr zu schaffen, zudem werden Kürzungen geplant. Längst bieten Bio-Läden nicht mehr den Einheitsbrei aus den 90er Jahren an, vielmehr gehen sie in den Großstädten Richtung Feinkost und sind hip. Es ist eindeutig ein Aufwärtstrend zu erkennen, worauf solche eine Reaktion der Regierung zum an den Kopf fassen ist.

Der eine Punkt, der den Bauern Sorgen bereitet, ist die starke und zunehmende Konkurrenz aus Osteuropa. Der Zweite und eindeutig heftigere Streitpunkt ist die Entscheidung von FDP und Union, den Fördertopf für den Öko-Landbau auch für anderen Bauernhöfe zu öffnen, der mit 16. Mio Euro jedoch eh relativ arm bestückt ist. In Ländern wie Brandenburg, Schleswig-Holstein und Schleswig-Holstein wird offen über deutliche Reduzierung des Budgets und sogar eine Streichung diskutiert. So würden den Betrieben jährlich ein Betrag von ca. 8000 € fehlen. Das könnte das Aus bedeuten.

Große Sorgen muss man sich für die Bio-Läden trotzdem nicht machen, da das Interesse der Kunden ständig zunimmt, außerdem belegen Zahlen, dass der Zuwachs stärker und schneller als bei Discountern und Supermärkten ist.

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Thunfisch für 280.000 €

Ein Fischer hatte vor der nördlichen Hauptinsel von Japan Hokkaido einen Riesenthunfisch gefangen. Der unglaubliche Fang wiegt ca. 340 Kilogramm und wird heute wahrscheinlich in einem japanischen Spitzenrestaurant verspeist. Mit 280.000 Euro ist dieses Meerestier wahrscheinlich der teuerste Blauflossenthunfisch der Welt.

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Nichts geht über den Guide Michelin

Das am Mittwoch erscheinende Magazin “Sternklasse” hatte eine repräsentative Umfrage über Restaurantführer erstellt. Die 440  teilnehmenden Gastronomen überraschten mit einem doch sehr deutlichen Urteil.

Der Guide Michelin wurde als DIE Bibel der Restaurantführer auserkoren und mit insgesamt  84 Prozent auf Platz 1 gewählt. Weit abgeschlagen lässt er bekannte Größen wie den Gault Millau, Feinschmecker, Varta-Führer,  Schlemmer Athlas, Marcellino`s oder den großen Restaurant & Hotel Guide hinter sich.

Als Bewertungskriteren wurden Sorgfalt, Kompetenz, Seriosität, Unabhängigkeit, Orientierung an den Bedürfnissen der Gäste, Informationsgehalt und Zuverlässigkeit angegeben.

Durch die Befragung von vielen angesehenen Hoteliers und Restaurantchefs  konnte sich herauskristallisieren, das die Meinung des Guide Michelin absolut wichtig ist und er sich von anderen Restaurantführern deutlich abhebt. Qualität setzt sich letztendlich immer durch!

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Gänseleber – eine Delikatesse mit Beigeschmack

Die französische Gänseleber zeugt nicht nur hierzulande von einem exklusiven und hochwertigen Geschmack. Auch im Weihnachtsgeschäft erweist sich die “Foie gras” als Exportschlager mit Spanien als Hauptabnehmer und Deutschland immerhin noch auf Platz vier.

Von der zurückliegenden Krise ist keine Spur. Mit knapp 19.000 Tonnen produzierten die Franzosen 2009 eine vergleichbare Menge wie im Jahr davor.
In der Abnehmer-Rangliste liegt Deutschland hinter Belgien und Großbritannien. Allerdings ist das diesjährige Weihnachtsgeschäft noch unberücksichtigt geblieben.

Der fade Beigeschmack erklärt sich durch die Haltung, das sogenannte Stopfen der Gänse. Diese vorm der Haltung ist für viele Tierquälerei und ist neben vielen anderen Ländern auch in Deutschland verboten.

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“Meine Klassiker”

Alfons Schuhbeck, Münchens wohl bekanntester Gaumenkünstler präsentiert sein neues Kochbuch. Doch dieses Mal dreht es sich nur zweitrangig um Rezepte. Der Protagonist ist nicht das Steak, sondern der Sternekoch selbst.

Allerdings werden die Freunde seiner Kochkunst nicht enttäuscht. Neben interessanten Punkten seiner Vita kommen seine Lieblingsgerichte nicht zu kurz.

Ein Hauptaugenmerk der Küche liegt in diesem Kochbuch auf dem Aufpeppen der guten, alten bayrischen Küche ohne großartiges Schnick-Schnack.

Natürlich gibt es neben zahlreichen Tipps und Tricks wieder wertvoll aufbereitete Bilder der nachgekochten Gerichte Schuhbecks.
Hier tut sich wohl ein neuer nicht ganz so geheimer Geheimtipp der Food Art Factory auf.

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Online-Shopping

In den vergangenen Monaten berichteten wir bereits zwei Mal über Shopping aus dem und über das World Wide Web. Mit der Wein-Plattform www.wirwinzer.de kommt nun eine weitere dazu. Auf dem Online-Handel für Weine kann vom Kenner bis zum Gelegenheitsgenießer jeder Weine nach bestimmten Kriterien auf seine Bedürfnisse angepasst und direkt vom Winzer, vom Weingut also bestellen.

Doch WirWinzer ist nur eines von etlichen Beispielen des Online-Booms aus Deutschland.

Die Deutschen haben in den letzten Wochen und Monaten beweisen, dass sie nicht nur Überstunden abfeiern, bausparen und Flugpreise vergleichen können. Es existieren zahlreiche Umfragen, nach denen der Fokus der Deutschen, vor allem wenn es um Essen und Trinken geht, weg von der bloßen Bedürfniserfüllung und hin zum Genuss geht. Diese Umfragen, wie sie beispielsweise auch vom TÜV durchgeführt werden sind auch durchaus repräsentativ. 56 Prozent der Westdeutschen betrachten sich selbst als “gesunde Genießer”.

Dabei ist es nicht so, dass die Menschen fauler werden und nur noch aus Bequemlichkeit Online einkaufen. Das Netz bietet mehr Möglichkeiten um auch Nischenprodukte auf die persönlichen Vorlieben angepasst zu finden. So z.B. auch bei www.wirwinzer.de.

Und gerade in diesen Tagen, wo die Weihnachtszeit bevorsteht, sind diese Angebote gefragter denn je.

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Weinknigge-Das war einmal!

Nicht wenige Winzer in Deutschland und der neuen Weinwelt, erzählen sich dieser Tage, dass alte Regeln wie Weißwein zu Fisch oder Rotwein zu Fleisch längst überholt sind. Grundlage für solche Aussagen sind Erfahrungen, die durch Experimentierfreudigkeit gesammelt wurden.

So zum Beispiel eine Weinprobe des Winzers Martin Moore. Seinen Gästen bot er verschiedene Weinsorten an, dazu gab es einen Teller mit mehreren kleinen Häppchen.
Moores Vorschläge waren dabei geräucherte Muschel zu einem Durbanville Hills Sauvignon Blanc oder zum Blauschimmelkäse einem Schluck Chardonnay zu servieren. Ein weiterer war die Kombination von schwarzer Schokolade mit enem Merlot.
Daran merkt man, heute sind beinahe alle Kombinationen erlaubt, solange es dem eigenen Geschmack nicht zu wider ist.

Ebenfalls umgestoßen ist die Idee, dass man bereits an dem Verschluss der Weinflasche erkennt, wie qualitativ hochwertig ein Wein ist. Der Schraubverschluss geht somit nicht mehr als billige Notlösung, sondern vielmehr als Möglichkeit durch, Weine länger lagerbar und frischer zu halten.
Weiterhin wird der Wein seiner Schuld enthoben, wenn er einen Tag nach dem Entkorken nicht mehr genießbar ist. Diesen schwarze Peter bekommt nun der Winzer zugeschoben.

Bei der Lagerung, bleibt alles beim alten. Weinflaschen sollten nach wie vor keinen zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein.

Jedoch ist es an der Zeit zu akzeptieren, dass auch Rotwein eine halbe Stunde vor dem Öffnen in den Kühlschrank gestellt werden kann und vielleicht auch sollte.

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Was lieben die Deutschen?

Das Restaurant-Bewertungsportal “hierschmeckts.de” hatte wohl genug von dem Eindruck die Deutschen würden am liebsten Kartoffeln und Sauerkraut essen und ließ eine Studie durchführen, in der gefragt wurde, was wir Deutschen wirklich mögen.

Das Ergebnis ist ebenso wenig verwunderlich wie Deutsch. Auf Platz eins, mit 36 Prozent der befragten Stimmen, lag die Pizza Salami. Platz zwei belegte mit knapp 25 Prozent Spaghetti Bolognese und knapp dahinter auf dem dritten Rang platzierte sich der angeblich in Berlin erfundene Döner. Sauerkraut und Kartoffeln lagen weit abgeschlagen auf den hinteren Platzierungen.

Unbeantwortet bleibt jedoch die Frage der Repräsentativität.

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