Delikatessen Magazin

Das Blog rund um Schmankerl, Feinkost und Gaumenfreunden

Archive for the 'Tipps' Kategorie

Geflügel nicht nur als Weihnachtsgans

In deutschen Gefilden, gehört Geflügel zu einer viel gegessenen und sehr beliebten Mahlzeit. Kein Wunder: mageres Fleisch, richtig zubereitet mit einem feinen Geschmack und durch den hohen Eiweißgehalt guter Nährstofflieferant. Doch auch die hohen Hygiene-Standards, denen die Schlachtung und Weiterverarbeitung von Geflügel unterliegt, gibt es ein paar Sachen, die man beachten sollte.

Wenn das Fleisch tiefgefroren war, ist gut darauf zu achten, dass sich keine Auftauflüssigkeit mehr am Fleisch befindet. Darin sammeln sich viele Krankheitserreger, die ins Fleisch ziehen und gesundheitsschädlich wirken können. Bedeutet also, das Fleisch ist gründlich abzuwaschen und sollte nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Geflügel ist sehr anfällig auf bereits bestehende Verunreinigungen. Das heißt hier sollte man sich im Vorfeld der Zubereitung die Hände ganz besonders gut abwaschen. Gleiches gilt natürlich auch für Schneideunterlagen und Messer.

Zum Schluss muss man nur darauf achten, dass das Fleisch immer komplett durchgegart wird um so eventuelle Krankheitserreger abzutöten.
Dann kann die Weihnachtsgans kommen.

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Olivenöl aus Istrien

An der Nordspitze der Adria befindet die Halbinsel Istrien. Dieses Gebiet, dass sich Kroatien, Slowenien und zu einem kleinen Teil Italien teilen, ist neben den Trüffeln vor allem für seine Oliven bekannt. Wenn man hört, wie sich einheimische über ihr Olivenöl unterhalten, fallen Begriffe wie “Zaubertrank des Lebens”, “Gottes Frucht” oder “Flüssiges Gold”.

Die Olivenöle aus Istrien stehen für oberste Qualität auf ihrem Gebiet. Gesund sollen sie sein. Eine aktivierende Wirkung wird ihnen attestiert. Ihr Geschmack wird schlichtweg nur mit Genuss assoziiert. Istriens Olivenöle gelten als einzigartig.

So wird die schwarze Flüssigkeit nicht nur hergestellt und zum Kochen oder verfeinern benutzt. In Istrien sind Olivenölfeste, z.B. vor Ostern, nicht nur keine Seltenheit, sie sind Statussymbol.

Der Sage nach, hat die griechische Kriegsgöttin Athene einen Tropfen des Olivenöls auf eine Klippe tropfen lassen. Ein Olivenbaum ist daraus gewachsen, der sich dann über ganz Istrien vermehrt hat.

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Vapiano – ein neuer Hype

Die Idee ist alt, die ersten seiner Art gibt es bereits seit 2002. Doch erst seit kurzem erlebt die Restaurant-Kette einen wahren Hype. Doch was ist so besonders an dem High-Tech-Schlemmerlokal mit italienischen Gaumenfreuden? Viele kennen die Vorzüge des Vapianos, doch es gibt noch ein paar wenige, die sich noch überzeugen lassen wollen.

Als erstes wird man von einer freundlichen Empfangsdame, oder einem ebensolchen Herren, begrüßt und empfängt eine Plastikkarte die einer Kreditkarte ähnelt. Wer dann nach gemütlichen Polster-Sitzbänken oder langen Ess-Tafeln sucht, sucht vergebens. Lange, hohe Theken mit Barhockern und kleine Tische prägen das Bild. Mit ein bisschen Glück, ist der angemietete Raum groß genug um ein paar Kuschel-Ecken bereit zu stellen. Als erstes sollte man sich einen Tisch suchen, sonst kann es vorkommen, dass man mit seinem Menü auf dem Tablett, Kreise durch das Lokal auf der Suche nach einer neuen Bleibe läuft.

Und dann ist man schon mitten im Bestellvorgang. Man findet sich vor einer langen Theke wieder. Davor stehen hungrige Menschen die nach oben auf die endlos scheinenden Kreidetafeln schauen und nach dem passenden Gericht suchen. Hinter der Theke steht eine Scharr von Köchen die in Akkord-Arbeit jedes Menü frisch zubereiten.
Wichtig ist sich nun in der richtigen Reihe anzustellen. Es kommt selten vor, dass einem sein Wunsch verwehrt bleibt, allerdings sind schräge Blicke nicht verwunderlich wenn man an der Antipasti-Ausgabe eine Orangina bestellt.

An Auswahl mangelt es nicht. Getränke findet man ungefähr genau so viele wie in der Cocktail-Bar nebenan. Auch eine eigene Weinkarte sowie Prosecco und Champagner stehen zur Wahl. Lange warten muss man hier in der Regel auch nicht.

Beim Essen wird der Hungrige ebenso wenig enttäuscht. Salate, Pizza und Pasta in allen erdenklichen Variationen werden hinter einer Glasscheibe vor den Augen des Bestellers zubereitet. Extrawünsche – kein Problem. Viele sind bereits an dem Versuch gescheitert die Soßen und Belege in der heimischen Küche nachzukochen.

Bezahlt wird mit der Plastikkarte vom Anfang. Einfach den Magnetstreifen an das Lesegerät halten und der Betrag ist auf der Karte vermerkt. Gerade bei Pizzen gibt es etwas längere Wartezeiten, da sie im Steinofen gebacken werden. In diesem Fall bekommt man einen großen Summer der anfängt zu vibrieren wenn das Essen fertig ist.

Dann heißt es guten Appetit. Zu sehr fairen Preisen bekommt man hier Gericht die in 99% der Fälle die Erwartungen noch übertreffen. Qualität steht nicht nur geschrieben, sondern wird gekocht.

Der Bezahlvorgang ist genauso unkompliziert wie alles andere zuvor. Am Ausgang, der vorher noch der Eingang war, gibt man die Karte ab und bezahlt was man verzehrt hat.
Kleiner Gag am Rande – in fast jedem Vapiano steht am Ein-/Ausgang eine Schale mit Gummibärchen zur Vor- oder Nachspeise.

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Das Schlemmerjahr 2010

Januar – Gourmet-Safari mit Schweizer Spitzenköchen auf Sylt

Februar – Gourmet-Festival im Rheingau mit einer Feier für die heimischen Weine

März – Gourmet-Festival in der Wachau bei der Spitzen-Winzer ihre Lieblingsweine präsentieren

Mai – “Good Food and Wine Show” in Kapstadt mit zahlreichen Ausstellungshallen zu den unterschiedlichsten Delikatessen der Welt

Juni – In Schweden ist Tag des Herings. Spezialitäten wie Hering eingelegt in Lavendel, Nelken oder Zimt oder Surströmming wollen verkostet werden.

August – Ebenfalls in Schweden wird der Surströmming, eine der fiesesten Speisen der Welt, von tausenden Fischverrückten gekostet. Der eingelegte Stinkefisch ist eines der Jahres-Highlights bei den Skandinaviern.

Dezember – Schokoladen-Festival in Tübingen mit den verschiedensten Kreationen von mehr als 100 Chocolatiers.

Die restlichen Monate wollen natürlich auch gefüllt werden. Dafür benötigen wir eure Hilfe. Wer einen Vorschlag für einen weiteren Stopp in dieser kulinarischen Weltreise hat – posten!

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“Himmel und Hölle”

“Himmel und Hölle” – so das Motto des diesjährigen Tollwood, dem 19. insgesamt. Seit dem 25. November strömen die Menschenmassen aus allen Ecken Münchens, Deutschlands und der Welt auf die Theresienwiese in München und genießen die Mischung aus Kultur, Kunst und Gastronomie. Außerdem können die Besucher Opern-, Theater- und Zirkusvorstellungen bestaunen. Es endet am 31. Dezember mit einer großen Silvester-Feuerwerk.

Aus kulinarischer Sicht biete das Tollwood wie jedes Jahr einiges an Abwechslung. Neben der Pflichtvorstellung des Glühweines gibt es Bratwurst, Pizza, sowie eine Vielzahl asiatischer, afrikanischer, griechischer und mehr Spezialitäten.

Zudem kommt die Möglichkeit hier noch spät ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art zu finden. Künstlerische Werke, Schmuck oder ausgefallene bis normale Kleidung – für jeden sollte etwas dabei sein.

Und wie titelt das Festival auf seiner Homepage: “Tollwoods ,Markt der Ideen’ auf dem Winterfestival – ein Abenteuerstreifzug voller Überraschungen und Inspirationen, garniert mit herrlichen Köstlichkeiten aus aller Welt”.

Also, schneien Sie herein!

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Wiener Gourmet-Fest

Gourmet-Freunde aufgepasst:

vom 22. bis zum 28. Februar 2010 findet in Wien die DiningCity Restaurantwoche statt. Dabei haben nicht nur die Reichen und schönen der Österreichischen Hauptstadt die Möglichkeit, Top-Restaurants zu fairen preisen von Innen zu begutachten.
Das Prinzip, welches dahinter steht und sich auch im Juli diesen Jahres ausgezahlt hat ist einfach: In ausgewählten Gourmet-Restaurants der Stadt werden Überraschungsmenüs angeboten zu denen zum Mittag zwei und zur Abendzeit drei Gänge serviert werden. Dabei zahlt der angemeldete Gast 12,50 Euro oder 25 Euro.

Neben einigen bekannten Gesichtern, werden im nächsten Jahr unter anderem Restaurants wie das “Eisvogel”, das “Shambala”, die “Himmelstube” und das “Korso fix” mit von der Partie sein.
Die Anmeldungen können ab 4 Wochen vor Beginn online stattfinden.
Wo genau es diese Anmeldung gibt, welche Restaurants im Überblick teilnehmen und alles Andere was wissenswert erscheint, findet ihr unter www.restaurantwoche.at.

Viel Spaß und einen guten Appetit!

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