Delikatessen Magazin

Das Blog rund um Schmankerl, Feinkost und Gaumenfreunden

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Delikatessen-Marathon

Am 19. September findet in Saarbrücken erneut ein Hochwald Gourmet-Marathon statt. Um hier teilnehmen zu können muss man allerdings kein Hochleistungsathlet sein, wie der Name vielleicht fälschlicherweise vermuten lässt. Sonntagsjogger sind genauso eingeladen wie konsequente Fitnessmuffel. Die kulinarischen Schmankerl gibt es nämlich nicht nur während des Laufes für die Teilnehmer. Auch das Rahmenprogramm hält einige Delikatessen bereit.

Die Sportler werden neben Müsliriegeln und Bananen auch mit verschiedenen Gaumenfreuden verwöhnt. Anstatt Streckenmarkierungen passieren sie Stände, an denen sie die verschiedensten Genüsse der Saar-Lor-Lux-Region kosten können.

Wer von diesen Delikatessen probieren will, ohne sich vorher in die eng anliegenden Laufhosen zu zwängen, kann in der Innenstadt zwei Tage lang den Gourmet-Markt unsicher machen. Dort gibt es auch Spezialitäten anderer Regionen zur Verkostung.

Auch für die Unterhaltung zwischen den Mahlzeiten ist gesorgt. Als Rahmen-Programm sind Koch-Shows, Kochkurse, Interviews und natürlich die richtige Live-Musik geplant.

Mehr Information sowie Anmeldungen findet ihr auf www.tourismus.saarland.de oder auf www.gourmet-marathon.de.

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Gegrillte Wachteln

Eine gegrillte Wachtel ist ein besonderer Gaumenschmaus. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat diese Delikatesse Einzug in Europa gefunden, ursprünglich ist es aus Asien. Junge Wachteln werden vor allem gebraten, gegrillt oder geschmort werden.

Spezielle Wachtelfarmen existieren nicht, deshalb finden man die Produkte in Feinkostländen und Geflügelfachgeschäften. Auch gut strukturierte Supermärkte führen vereinzelt Wachteln. Mit einem Gewicht von 150 bis 300 Gramm pro Wachtel, zeigt das weiche Fleisch auch optisch, was es kann. Denn die Schalen können grün, blau, weiß oder gelb sein, sodass sie durchaus auch als Garnitur herhalten können.

Die Wachtelbrust ist gut geeignet für die schnelle Küche. Zart und aromatisch besitzt das Fleisch nur einen geringen Fettanteil und hat eine leichte Wildnote. Man kann es zu Feigen, Äpfeln, Pilzen oder Speck servieren. Zwei bis drei Wachteln pro Person  sollten eingekauft werden.

Am besten wird es auf dem Grill zubereitet. Circa 20 Minuten benötigt es, um gut zu werden. Man sollte sie mit Rosmarin oder Thymian, Pfeffer und Salz würzen, um einen vollen Geschmack zu erhalten.

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Der gesunde Außenseiter: Löwenzahn

Seit Jahrhunderten ist der Löwenzahn inzwischen bekannt als Heilmittel aller Art. Egal ob Pusteblume, Eierbusch oder Kettenblume: Der Löwenzahn enthält wichtige Mineralien, Vitamine, Enzyme und Vitalstoffe, die unserem Körper gut tun.

Zu diesem Thema haben sich Gastronomiebetriebe und Naturpark-Einlaubwirte zusammengetan, um die moselfränkischen Löwenzahnwochen zu veranstalten. Diese laufen noch bis zum 23. April, wo Sie sich zum einen über die gesunde Pflanze informieren können und zum Anderen die Köstlichkeiten rund um den Löwenzahn auf der Zunge zergehen lassen dürfen.

Der Löwenzahn kommt vor allem auf Böden vom Hunsrück bis ins Saartal, auf Wald, Wiese oder Feld vor. Angewiesen ist der Löwenzahn auf die Biene und der Entwicklung der frühen Blüte im Frühjahr.

Empfehlen kann man die jungen, frischen Blätter im Mix mit Salaten, Gemüse oder als Mixgetränk. Als Pesto, Gelee und Brotaufstrich zeigt sich der Löwenzahn als absolute Delikatesse. Nicht nur für den Geschmack ist er gut, auch positive Wirkungen auf Darm, Leber und Galle werden ihm zugesprochen.

Wildkräuterwanderungen, kulinarische Spaziergänge rund um den Löwenzahn, der Waderner Frühling oder das St. Wendeler Bettsaierfest finden in den Aktionswochen statt.

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dry-aged beef

Zartes Rindfleisch hat seinen Preis. Zartes Rindfleisch mit sehr hoher Qualität hat einen sehr hohen Preis. Ein Beispiel dafür ist sogenanntes dry-aged beef. Hierbei wird das Fleisch nach der Schlachtung noch für einige Zeit am Knochen reifen gelassen. Dabei machen Enzyme des Knochens in zwei bis drei Wochen so zart, dass es quasi auf der Zunge zergeht. Dazu kommt der intensivere Geschmack, gepaart mit einer anderen Textur.

Vor allem in Kanada und den USA ist diese “dry aging”-Produktion sehr beliebt. Doch trotz ausgefeilteren Zuchtmethoden und besonderem Futter, sind gerade mal zwei Prozent der geschlachteten Tiere qualitativ hochwertig genug für dieses Verfahren. Die richtige Größe, Marmorierung und de richtige Fettanteil der Tiere machen den Unterschied. Im Hamburger Steakhaus “[m]eatery” reifen die Rinder bis zu acht Wochen bei genau 1°C und 93 Prozent Luftfeuchtigkeit unter völligem Ausschluss von Licht.

Wo sonst als im Preis sollte man diesen Aufwand am meisten zu spüren bekommen? 700 Gramm des Fleisches kosten 58 Euro. Serviert wird das Steak meist ohne Beilage, nachdem es bei 800°C schock erhitzt, wodurch die Eiweiße der äußeren Zellschichten schlagartig karamellisieren.

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Pilze sammeln – aber richtig!

In einigen Deutschen Bundesländern steht eine neue Pilzsaison vor der heimischen Haustür. Viele eifrige Frauen werden wieder ihre Männer und Kinder an die Hand nehmen und in den nächstgelegenen Wald fahren um die leckeren kleinen Gewächse zu sammeln. Aber ein paar Sachen gibt es bei all dem Spaß doch zu beachten.

Die größte Gefahr ist die eigene Unachtsamkeit. Selbst die größten Pilzsammler irren sich immer wieder und verwechseln den leckeren essbaren mit den nicht ganz so leckeren giftigen Pilzen. Ein Beispiel in Zahlen: Norddeutschland hat mehr als 200 Pilzarten zu bieten, die giftig sind, jedoch essbaren Pilzen zum Verwechseln ähnlich aussehen.

Ein erster Fehler der häufig begangen wird, ist dir trügerische Ruhe von Fraßspuren an den Pilzen. Nur weil Wildkaninchen den Knollenblätterpilz vertragen, heißt das nicht, dass wir Menschen ebenso immun sind.

Problematisch ist in diesen Fällen häufig der Krankheitsverlauf. In den ersten 10 bis 12 Stunden spürt der Mensch nichts. In dieser Zeit beginnt das Gift allerdings schon zu schädigen. Nach einer kurzen Schmerzphase, hat man das Gefühl, es würde wieder besser. Die darauf folgenden Schmerzen sind unerträglich und oft hilft auch das Auspumpen des Magens nichts mehr.
So kommt es beispielsweise beim Knollenblätterpilz zu Nierenversagen und inneren Blutungen.

Eindeutige Symptome gibt es nicht und wenn sie eintreten ist es oft zu spät. Daher gilt. Wer Abends eine Pilzmahlzeit hatte und danach auch kleinste Gefühle von Unwohlsein spürrt, sollte sofort ins Krankenhaus. Wer erbrechen konnte, sollte Essenreste zur Analyse mitnehmen. Ebenso wichtig ist alle zu alamieren, die am Essen beteiligt waren.
Und vorher gibt es nur ein echtes Gebot – Vorsicht!

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Der Petronio besticht durch üppige Stärke

Überraschungen in der Weinwelt sind recht üblich, da immer andere Bedingungen in der jeweiligen Saison herrschen und kaum bis gar nicht beeinflussbar sind. Dennoch ist der „Petronio“ aus Italien herausragend. Ein italienischer Winzer hat ein weiteres Meisterwerk des Weines erschaffen, welches die Weinwelt fasziniert.

Die Rebsorte Vernaccia Nera ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Normalerweise denken die meisten Weinkenner nun an einen Weißwein, dennoch ist der Petronio roter Gattung. Üppig und geschmeidig, tiefrot und satt im Glas hat er deutliche Aromen von dunklen Beeren. Die Würze geben Gewürznelken. Angebaut wird der Wein nach dem Vin-Santo-Prinzip, allerdings trocknen die Reben nicht so lange. Zwei Monate liegen die Trauben, bis sie gepresst werden. Dennoch bleibt der Most auf den Schalen. Im Barrique gereift, bekommt der Wein satte 14,5% Alkohol.

Er passt zwar auch zu Wild und dunklem Fleisch, dennoch sollte er für edle Anlässe genommen werden. Und diese werden mit Bitterschokolade genossen! Der Rotwein ist auf jedenfall eine große Überraschung den Versuch wert. Aber sicherlich wird er viele Anhänger in der italienischen, aber auch internationalen Weinszene finden und diese begeistern.

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Fast alle Frühlingskräuter sind schon da

Wer von euch am kommenden Samstag, den 17.04., Zeit und die Gelegenheit hat, sich in der Nähe von Hallenberg aufzuhalten, sollte sie beim Schopfe packen und den Auftakt der Kräuterführungen 2010 nicht verpassen.

Unter dem Motto “Fast alle Frühlingskräuter sind schon da”, veranstalten die Touristik-Gesellschaften von Medebach und Hallenberg, sowie die Kräuterpädagogen eine Kräuterführung durch die Welt der Frühlingskräuter. Dabei gibt es neben wissenswerten Informationen auch einige Rezepte zu den entsprechenden Mottos.

Um 14 Uhr beginnt die Führung, für die etwa 2 Stunden veranschlagt sind, am Friedhofsparkplatz Medelon. Bis zu einem Alter von sechs Jahren dürfen Kinder kostenlos mit, Schüler von 7-14 Jahren werden mit 2,50 Euro belastet und Erwachsene zahlen 5 Euro.

Auch Dorfinfos müssen mal sein 😉

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Sommerweine

Auf der Suche nach dem richtigen Wein für diesen und alle kommenden Sommer gibt es ein paar Dinge die man beachten sollte. Wir haben sie für euch zusammen getragen.

Jahrgang: Man sollte darauf achten, dass man mit dem Jahrgang nicht weiter als ein Jahr zurück geht. Für diesen Sommer bedeutet das, einen 2009er zu wählen. Die Begründung findet sich in der Säure und Fruchtigkeit. Wartet man länger als ein Jahr sind diese beiden Komponenten allerdings nicht mehr in vollem Umfang gegeben. Ebenfalls verschwinden die Gährungskohlensäure und die Frische relativ schnell.

Rebsorten: Hier können wir es kurz machen. Gut für den Sommer eignen sich Welschriesling, gelber Muskateller oder Elbling.

Alkoholgehalt: Der Alkoholgehalt sollte die 12,5% – Marke nicht übersteigen. Darüber liegende Weine gehen nicht mehr als Sommerwein durch. Diese trinkt man kühl unter heißen Temperaturen. Mit einem höheren Alkoholgehalt fungiert der Wein nicht mehr als Durstlöscher.

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The Deli Garage

Die Hamburger Agentur “The Deli Garage”, sonst bekannt durch Werbung für Firmen wie Otto oder Fielmann, weitete seinen Kompetenz-Bereich aus und verkauft nun Delikatessen. Allerdings sind die angebotenen Produkte nicht in ihrer herkömmlichen Erscheinungsform, sondern eher kreativ interpretiert.
Ein Beispiel: Honig ist süß und klebrig. Also bekommt man ihn bei The Deli Garage in eine Tube umgefüllt (wie bei Uhu-Kleber) mit den Geschmacksrichtungen Zitrone, Zimt und Schokolade.

Das erklärte Ziel dabei ist es, den kleinen und lokalen Herstellern bei der Vermarktung ihrer Produkte unter die Arme zu greifen. Nicht alles ist aus der Hamburger Ecke. Es gibt Honig aus Kärnten, Wein aus dem Rheingau und Öl aus Katalonien. Dabei werden Witz und Kreativität miteinander verbunden um den Spaß beim Einkaufen zu fördern. Nicht ganz erfolglos, denn immerhin Designpreise haben die Macher dafür schon so einige bekommen.

Produkte wie Esslack aus der Sprühdose, Schokoladenaufstrich aus der Holzleim-Tube und den oben angesprochenen Uhu-Tuben-Honig findet ihr auf www.the-deli-garage.com.

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Die Kraft des Granatapfels

Der Granatapfel hat nicht nur die Fähigkeit Adam und Eva schwach werden zu lassen. Es wird ihm vieles nachgesagt, nicht aber ungesund zu sein. Er gilt als Frucht mit einem köstlichen Geschmack, er gilt als Heilmittel bei vielen Beschwerden und er gilt als stimulierend und luststeigernd.

Ursprünglich wohl in Indien beheimatet und als Gewürz verwendet, gibt es heute Plantagen überall auf der Welt. Die Verbreitung erfolgte von Persien westwärts über die Türkei hinaus wo er heute auch in Süditalien und Spanien vertreten ist.

Hierzulande bekommt man den Granatapfel nur in Feinkost-Geschäften. Als Saft ist es möglich ihn auch in Supermärkten zu erhalten und in auch in Apotheken, Reformhäusern und Bio-Läden gibt es ihn unter der Bezeichnung “Muttersaft”.

Reich an Vitamin-C, Vitamin-K, Betakarotin sowie an Kalium, Kalzium, Eisen und Flavonoiden gilt er als Waffe gegen einige Erkrankungen. Zu der heilenden Wirkung tragen vor allem auch Polyphenole und Antioxidantien bei.
Die Idee, Granatäpfel seien Allheilmittel stammt aus dem Altertum. Studien der Neuzeit, die beweisen sollten, dass die Frucht tatsächlich heilende Wirkungen hat, waren zwar erfolgreich, jedoch ist ihre Repräsentativität eingeschränkt, da die entsprechenden Versuche nur an Tieren durchgeführt wurden. Gerade aber seine Antioxidantien machen ihn bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu einem sinnvollen Begleiter. So soll ein Glas seines Saftes pro Tag ausreichend sein, um eine Leistungssteigerung des Herzens zu spüren.
Zudem gibt es in der Naturheilkunde die Ansicht, dass der Granatapfel bei Prostatakrebs zumindest eine Vergrößerung des Tumors merklich verzögern kann.

Bei diesen und noch weiteren Thesen, wie die luststeigernde Wirkung, besteht noch viel Bedarf an Forschung. Lediglich eine Sache bleibt weitestgehend unbestritten, nämlich die seines Geschmacks. So sind seine Samen eine gern gesehene Verfeinerung von Wildgerichten oder Desserts.

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