Delikatessen Magazin

Das Blog rund um Schmankerl, Feinkost und Gaumenfreunden

Archive for January, 2014

Grüne Wochen in Berlin

Die Grünen Wochen in Berlin hielten auch in diesem Jahr wieder einige Überraschungen aus der Welt der Delikatessen für ihre Besucher bereit. Bereits im letzten Jahr berichteten wir im Beitrag „Internationale Grüne Woche“ über das kulinarische Spitzenevent aus Berlin. Dieses Jahr wollten wir uns selbst ein Bild davon machen und haben uns unters Volk gemischt.

In diesem Jahr stehen neben den Schmankerl aus Armenien, Polen oder Frankreich, die Menschen dahinter im Vordergrund.
Am Stand von Immaculata Mukamugema beispielsweise, gibt es nicht nur Krokodil-Speisen zu kosten. Immaculata erzählt den interessierten Zuhörern auch von ihrer Zeit im Gefängnis in Ruanda. Und nicht nur an ihrem Stand sind die Geschichten der Menschen vergleichsweise genussvoll wie ihre Delikatessen.

Oder die Halle 7.2. Sie erinnert an einen alten arabischen Markt mit allem was dazu gehört. Zwischen den einzelnen Ständen sitzen betagte Herren die auf Trommeln und Flöten die musikalische Untermalung bieten. In derselben Halle gibt es auch Bauchtänzerinnen zu begutachten, die mit verschleierten Gesichtern die typischen Gerichte ihres Landes unterstützen.

Die USA schickte zur Verwunderung aller lediglich einen kleinen Stand ins Rennen, bei dem es Milchshakes zu ergattern gibt. So bleibt aber Zeit sich länger mit dem Betreiber zu unterhalten.

Das diesjährige Partnerland der Grünen Wochen ist Polen, „Polska schmeckt“ ist das Motto. So muss man vor allem nach polnischen Spezialitäten nicht lange suchen.

Auch Deutschland ist bunter und kommunikativer geworden. Edeltraut Liese bietet Schwarzbier aus Brandenburg an. Doch sie ist nicht alleine hier. Ihre 30 Frau starke Trachtengruppe ist mit von der Partie und gemeinsam singen und tanzen sie sich durch die Messe.

Fazit: Man ist gespannt und voller Vorfreude auf das Jahr 2012.

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Sorge bei Bio-Bauern

Wachsende Konkurrenz macht den deutschen Bio-Bauern sehr zu schaffen, zudem werden Kürzungen geplant. Längst bieten Bio-Läden nicht mehr den Einheitsbrei aus den 90er Jahren an, vielmehr gehen sie in den Großstädten Richtung Feinkost und sind hip. Es ist eindeutig ein Aufwärtstrend zu erkennen, worauf solche eine Reaktion der Regierung zum an den Kopf fassen ist.

Der eine Punkt, der den Bauern Sorgen bereitet, ist die starke und zunehmende Konkurrenz aus Osteuropa. Der Zweite und eindeutig heftigere Streitpunkt ist die Entscheidung von FDP und Union, den Fördertopf für den Öko-Landbau auch für anderen Bauernhöfe zu öffnen, der mit 16. Mio Euro jedoch eh relativ arm bestückt ist. In Ländern wie Brandenburg, Schleswig-Holstein und Schleswig-Holstein wird offen über deutliche Reduzierung des Budgets und sogar eine Streichung diskutiert. So würden den Betrieben jährlich ein Betrag von ca. 8000 € fehlen. Das könnte das Aus bedeuten.

Große Sorgen muss man sich für die Bio-Läden trotzdem nicht machen, da das Interesse der Kunden ständig zunimmt, außerdem belegen Zahlen, dass der Zuwachs stärker und schneller als bei Discountern und Supermärkten ist.

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Thunfisch für 280.000 €

Ein Fischer hatte vor der nördlichen Hauptinsel von Japan Hokkaido einen Riesenthunfisch gefangen. Der unglaubliche Fang wiegt ca. 340 Kilogramm und wird heute wahrscheinlich in einem japanischen Spitzenrestaurant verspeist. Mit 280.000 Euro ist dieses Meerestier wahrscheinlich der teuerste Blauflossenthunfisch der Welt.

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